Trainingszeiten:
Montag (Seniors)20:00 – 22:00 Uhr |
Mittwoch (Seniors)20:00 – 22:00 Uhr |
Donnerstag (Dance)20:00 – 22:00 |
Freitag (Juniors)18:00 – 20:00 Uhr |
Casting Infos
Momentan werden keine Castings veranstaltet, gerne kannst du dich jedoch für ein Probetraining bei uns anmelden.
Schreibe einfach eine Mail an: probetraining@cheer-bluefire.ch
Was ist eigentlich ein Casting???
Ein Casting ist eine Art Sichtungstraining, manche nennen es auch Try Out . Dazu können sich alle Interessierten anmelden, die gern Cheerleader werden möchten. Am Tag des Castings trainieren alle zusammen (bzw. nach Altersgruppen aufgeteilt) einige Stunden zusammen und gehen dabei alle Bereiche des Cheerleadings durch. Die Coaches der bestehenden Teams sichten die Teilnehmer und beurteilen sie. Die Talentiertesten werden zum normalen Training eingeladen und bekommen die Chance, sich ins Team zu integrieren.
Wer wird gesucht?
Kategorien Peewees (4-10 Jahren), Juniors (11-15 Jahren), Seniors (ab 16 Jahren)
Massgeblich für die Verteilung in die Altergruppen ist das Alter, welches im Jahr der bevorstehenden Schweizer Meisterschaft erreicht wird. Der Headcoach bestimmt bei Grenzfällen vorzeitige Aufstiegsmöglichkeit, sowie die verlängerte Teilnahme in der jeweiligen Kategorie.
Auftritte:
Peewees (ca.1 Auftritt),
Juniors (ca. 3 Auftritte),
Seniors (September-April: GC Unihockey Saisonheimspiele/
Offseason: ca. 3 externe Auftritte)
Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber erfüllen?
Viele Bewerber denken irrtülich, sie müssten schon einen Spagat oder Flickflack können, um bei uns anzufangen – aber das stimmt so nicht!
Am Tag des Castings ist es nicht unbedingt wichtig, das gelernte Material superschnell perfekt zu können oder mit Vorkenntnissen aufzutrumpfen. Wichtig ist, dass man gesund und körperlich in der Lage ist, Leistungssport auszuüben, dass man sich ins Team integriert (Cheerleader sind keine “Einzelkämpfer”) und dass man bereit ist den hohen zeitlichen Ansprüchen des Trainings und der Auftritte gerecht zu werden. Vorkenntnisse werden nicht erwartet, eine Vorbereitung auf das Casting ist nicht nötig. Kurz gesagt, die Bewerber und Bewerberinnen sollen gesundheitlich fit, verlässlich und teamfähig sein und Ehrgeiz zeigen, die Dinge zu lernen, die sie noch nicht beherrschen. Einzelkämpfer und Leute mit Publikumsangst sind im Cheerleading nicht richtig.
Gehen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim Casting irgendwelche Verpflichtungen ein?
Nein.
Wie läuft so ein Casting eigentlich ab?
Alle Teilnehmer wärmen sich gemeinsam auf, machen Dehn- und Kraftübungen (z.B. Liegestütze und Sit-Ups). Danach werden die einzelnen Elemente, die im Cheerleading eine Rolle spielen, erklärt und werden eingeübt: Motions/Chant, Jumps, Tumbling, Dance und Stunts. (Bei den Jungs wird weniger Wert auf den Tanz gelegt, sie müssen dafür aber mehr stunten.) Je nach Teilnehmerzahl werden kleinere Gruppen gebildet, die sich mit dem jeweiligen Element beschäftigen. Dazwischen gibt es natürlich kurze Pausen zum Schweiss abwischen und Wasser trinken ;)
Während des gesamten Trainings beobachtet eine Jury, bestehend aus Coaches oder langjährigen Cheerleadern, die Aktiven und gibt Bewertungen auf einem Bogen ab. Es wird beobachtet, wer im Training gut zu recht kommt, d.h. aber nicht unbedingt nur, wer am schnellsten lernt. Sondern es fält ins Gewicht, wer Erklärungen gut umsetzen kann, wer interessiert ist und Teamfähigkeit unter Beweis stellt. Nicht zuletzt ist es uns ganz wichtig, dass auch die “Wellenlänge” stimmt, der Bewerber/die Bewerberin also in das bereits bestehende Team passt. Schliesslich soll die Integration ins Team möglichst schnell gehen und unproblematisch ablaufen. Schon nach kurzer Zeit müssen die Cheerleader schliesslich (auch wörtlich!) “aufeinander bauen” können. Die “zuständigen” Coaches werden u.U. mit einzelnen Cheerleadern kleine Interviews (Gespräche) führen, um sie auch ein bisschen persönlicher kennen zu lernen.
Natürlich ist auch die Ausstrahlung sehr wichtig – Cheerleader stehen ständig vor Publikum und müssen etwas “rüberbringen”. Wer Angst hat, sich vor anderen zu präsentieren, ist fehl am Platz. Deswegen muss jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin zum Schluss (in kleinen Gruppen) einen Tanz oder Chant vor allen anderen Anwesenden vorführen.
Was passiert nach dem Casting?
Wer der Jury als geeignet erscheint, wird zum weiteren Probetraining eingeladen, also dem regulären Training seiner jeweiligen Altersgruppe. Sinn der Sache ist es, dass die Bewerber und Bewerberinnen sich das normale Training anschauen und sich überzeugen, dass sie sich dort wohl fühlen und Cheerleading die richtige Sportart für sie ist. Auch das Zusammenwirken mit den “alten” Cheerleadern ist dabei von Bedeutung. Nach dreimaligem Probetraining ist eine endgültige Entscheidung fällig, d.h. im Normalfall die Anmeldung im Verein.
Müssen auch die Peewees durch’s Casting?
für unsere jüngste Altersgruppe gibt es parallel zum Casting der Juniors und Seniors ein Schnuppertraining, bei dem die 5- bis 10jährigen sich das Cheerleading einmal anschauen können. In der Regel ist es kürzer als das Casting, und es werden ausgewählte Elemente des Cheerleadings vorgestellt und selbst erprobt. Alle Peewees dürfen nach dem Casting zum regulären Training kommen und entscheiden ebenfalls nach der dritten Teilnahme, ob sie dabei bleiben möchten.
Was ist, wenn ich das Casting verpasst habe oder an dem Termin nicht kann?
Nach möglichkeit sollte man es einrichten, am regulären Castingtermin dabei zu sein, denn dort wird ganz langsam und ausführlich erklärt, was später im Training vorausgesetzt wird. Ausserdem ist es besser für das Team, wenn alle “Neuen” zusammen kommen, dann braucht man sich nicht dauernd, das ganze Jahr über, immer wieder mit den Basics zu beschäftigen, sondern kann ein paar Wochen nach dem Casting in gewohntem Tempo loslegen und mit der Vorbereitung für Auftritte und Meisterschaften beginnen.
Aber womöglich gibt es doch Gründe, die es unmöglich machen, zum Casting zu kommen, insbesondere wenn unser Termin in den Ferien liegt. Dann ist es das beste, möglichst frühzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen, damit wir einen anderen Termin absprechen können, an dem ein Probetraining möglich ist. Unter Umständen geht das nicht immer sofort, weil z.B. gerade ein Auftritt anliegt. Die zuständige Trainerin wird jedoch einen Vorschlag machen, wann es gut passt. Dieser Termin sollte dann aber auch wahrgenommen werden! Natürlich werden auch “Quereinsteiger” beurteilt und es wird mit ihnen abgesprochen, ob sie für das Cheerleading geeignet sind. Und auch hier wird dann ggf. die Anmeldung nach dem dritten Probetraining fällig.
Wichtige Hinweise
Beim Training muss jeglicher Schmuck wegen der Verletzungsgefahr abgenommen werden, das gilt auch für Piercings mit Ausnahme von Zungenpiercings, die auf eigene Gefahr anbehalten werden dürfen. Da wir nicht für den Verlust von Wertgegenständen haften können, wird darum gebeten, Schmuck, Wertgegenstände oder Geldbeträge nicht mitzubringen, denn es besteht nicht die möglichkeit etwas einzuschliessen.
Handys müssen während des gesamten Trainings ausgeschaltet werden.
Die Trainingskleidung soll aus Sicherheitsgründen keine abstehenden oder harten Teile, etwa Kapuzen oder Reissverschlüsse, Pailetten oder lange Kordeln etc. haben, da man beim Stunten darin hängenbleiben oder sich verletzen kann. Lange Haare müssen so zusammengebunden werden, dass sie nicht auf die Schultern fallen. Dazu sollen weiche Gummis verwendet werden. Dies dient eurer Sicherheit! Denkt dran, ihr könntet nicht nur euch selbst, sondern auch andere verletzen.
Da wir nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern in die bereits bestehenden Teams aufnehmen können, müssen wir aus den BewerberInnen die geeignetsten aussuchen, die dann zum Training der Seniors bzw. Juniors Grasshoppers eingeladen werden. Die Auswahl trifft eine Jury, die aus den Coaches und erfahrenen Cheerleadern besteht. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar. Wer zum Training der Cheerleader eingeladen wird, kann bis zu drei Malen mittrainieren, dann muss eine Entscheidung getroffen werden, ob der Bewerber oder die Bewerberin dabei bleibt oder nicht. Wichtig sind dabei dann auch z.B. die Zuverlässigkeit und ob der Bewerber/die Bewerberin bereit und imstande ist, den hohen zeitlichen Anforderungen des Trainings gerecht zu werden.
Es kommt beim Casting nicht unbedingt darauf an, das erlernte Material auf Anhieb perfekt zu beherrschen. Wir schauen z.B. auch darauf, wer etwa Erklärungen schnell umsetzen kann, wer gut mit anderen zusammenarbeiten kann und wer allgemein eine gute Ausstrahlung hat.